Wohnberechtigungsschein beantragen

Um eine geförderte und somit preiswertere Wohnung anmieten zu können, wird ein Wohnberechtigungsschein benötigt.  Zur Erteilung eines Wohnberechtigungsscheines ist u. a. die Höhe des Einkommens aller zum Haushalt gehörenden Personen maßgeblich.

Der Wohnberechtigungsschein wird auf Antrag erteilt und ist 1 Jahr gültig.

Einkommensgrenzen

Zum Bezug einer geförderten Wohnung müssen die Einkommensgrenzen, gemäß §10 Thüringer Wohnraumfördergesetz (ThürWoFG) eingehalten werden.

Mit dem Einkommensrechner (unter "Links") können Sie überprüfen, ob Sie ggf. für einen Wohnberechtigungsschein in Frage kommen.

Je nach dem, mit welchem Programm die zu beziehende Wohnung gefördert wurde, ist jedoch auch eine Überschreitung der Einkommensgrenze um bis zu 20% möglich.

Weiterhin gilt es bei der Berechnung des Einkommens weitere Aspekte zu berücksichtigen, welche ggf. die Einkommensgrenze erhöhen. Diese sind unter anderem erhöhte Werbungskosten, junge Ehen, Haushalte/Personen mit einem Grad der Behinderung ab 50.

Diesbezüglich ist eine individuelle Prüfung Ihres Anspruchs auf einen Wohnberechtigungsschein durch die zuständige Ansprechpartnerin bzw. den zuständigen Ansprechpartner notwendig.

Haushaltsangehörige

Zum Haushalt gehören alle in §10 Abs. 4 ThürWoFG genannten Personen, sofern sie eine Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft führen.

Kinder getrennt lebender oder geschiedener Eltern, denen das gemeinsame Sorgerecht zusteht, gehören als Angehörige zum Haushalt eines jeden Elternteils.

Mehrere Wohnsitze

Ein Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein besteht nur, wenn die zu beziehende, geförderte Wohnung als alleiniger Hauptwohnsitz gemeldet wird. Ein weiterer Wohnsitz darf nicht bestehen.

Studierende / Auszubildende

Studierende und Auszubildende sind am Studienort antragsberechtigt, sofern sie dort ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort haben und beabsichtigen, diesen für längere Zeit zu behalten. Als längere Dauer in diesem Sinn ist eine Frist von mindesten einem Jahr anzusehen. Dies ist mit einer gültigen Studienbescheinigung bzw. eines Ausbildungsvertrages nachzuweisen.

Wohngemeinschaften erhalten keinen Wohnberechtigungsschein.

Asylbewerber

Asylbewerber gelten generell nicht als Wohnberechtigte, da nicht abzusehen ist, ob und wie lange sie noch im Bundesgebiet verbleiben werden.

Tag Zeiten

Dienstag

08:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag 08:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass die Verwaltungsgebäude der Stadtverwaltung derzeit geschlossen sind. Eine persönliche Vorsprache ist  NUR mit vorheriger Terminvereinbarung und unter Beachtung der Hygieneregeln möglich. Das Gebäude darf nur in Begleitung des Sachbearbeiters, mit dem Sie den Termin vereinbart haben und nur mit Mund-Nasen-Bedeckung betreten werden.

Name Funktion/Bereich Kontakt
Frau Mende

Sachbearbeiterin Wohnungsbauförderung / Wohnberechtigungsscheine

Team Wohnen und Quartierentwicklung

E-Mail: wbs@jena.de

Telefon: 0049 3641 49-5133

Fax: 0049 3641 49-5205

Raum: 02_35

Standort

Team Wohnen und Quartierentwicklung

Team Wohnen und Quartierentwicklung

Am Anger 26
07743 Jena
Deutschland

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